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Welche Bewerbungsarten gibt es?

CV EXPERT > Bewerbung, Lebenslauf und Coaching > Infos hier
Veröffentlicht von in Bewerbung · 27 Dezember 2019
Wie in vielen Bereichen der Wirtschaft hat sich auch der Bewerbungsmarkt in den letzten Jahren radikal gewandelt. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung der letzten Jahre bleibt der Arbeitsmarkt für Arbeitgeber angespannt. Auch die letzte Konjunkturdelle seit 2018, konnte dem Fachkräftebedarf nichts anhaben.
Jedoch sollte der Bewerber nicht denken, dass er heute nur einen kurzen Anruf beim Wunscharbeitgeber tätigt und dann direkt eingestellt wird. Aufgrund stärker werdenden Wettbewerbs schauen Firmen gerade bei Positionen mit Führungsverantwortung genau auf Ihre Bewerber. Umso wichtiger ist eine inhaltsvolle und exklusive Bewerbung. Doch welche Bewerbungsarten gibt es eigentlich?

Die klassische Bewerbung


Immer noch wird in deutschen Unternehmen zu ca. 80 % eine schriftliche Bewerbung zugelassen.

Sie besteht aus:
  • dem Anschreiben
  • dem Deckblatt
  • dem Lebenslauf
  • dem Motivationsschreiben
  • dem Anhang mit den Anlagen

Im Gegensatz zum Anschreiben, kann beim Beschreiben der Motivation weniger formal geschrieben werden, als beim Anschreiben oder Lebenslauf. Es sollte möglichst nicht wiederholt werden, was bereits im Anschreiben formuliert wurde, oder im Lebenslauf zu finden ist. Hier kann intensiver auf die persönlichen Beweggründe für den Stellenwechsel, oder die Neuorientierung eingegangen werden. Auch Softskills können an dieser Stelle platziert werden. Und eine Frage sollte besonders Beantwortung finden. Warum habe ich mich für diesen Arbeitgeber entschieden? Hier können Werte, Ziele, oder soziales Engagement des Unternehmens angesprochen werden.
Sie ist auf Papier ausgedruckt und wird per Post an das Unternehmen gesendet, oder persönlich in der HR-Abteilung der Firma eingereicht. Hier besteht gerade bei kleineren und Mittelständischen Unternehmen noch die Chance, sein Gesicht zu präsentieren und einen ersten guten Eindruck zu hinterlassen, und sei es nur bei der Sachbearbeiterin am Empfang. Bei Großunternehmen kommen Sie allerdings in der Regel gar nicht in die Abteilung, sondern müssen Ihre Unterlagen bereits beim Pförtner abgeben.

Die Onlinebewerbung


Der Aufbau ist im Grunde der gleiche, wie bei der klassischen Bewerbung, jedoch gibt es hier starke Unterschiede von Firma zu Firma, welche Informationen abgefragt werden. Die Form der Übermittlung ist digital, zum Beispiel über die Onlineschnittstelle auf der Website der Firma, über ein HR-Programm, oder über einfache Upload Funktionen. Meist kann die Bewerbungsmappe als PDF zusätzlich angehängt werden.

Die Initiativbewerbung


Sie ist nicht zu verwechseln mit einer Kurzbewerbung. Hier liegt jedoch der Fokus auf der Eigenwerbung für eine Stelle oder ein Amt. Man bewirbt sich nicht auf eine freie Vakanz, sondern auf eine Stelle, die nicht ausgeschrieben, oder noch gar nicht existent ist. Hier ist definitiv mehr Eigenrecherche erforderlich, da kein Rahmen bekannt ist, oder Skills vorgegeben sind. Zu recherchieren sind hier mindestens folgende Punkte:

  • bei welchem Unternehmen und in welcher Abteilung möchte ich arbeiten?
  • Wo kann ich mich über das Unternehmen und den Bereich informieren?
  • An wen adressiere ich das Anschreiben?
  • Wen benötigt, oder sucht das Unternehmen?
  • Welche Mehrwerte kann ich durch meine Position dem Unternehmen bringen?
  • Wie verkaufe ich mich am erfolgreichsten?

Wenn Sie diese Punkte beachten, steht einer Initiativbewerbung nichts im Weg. Natürlich sollten Sie keine Initiativbewerbungen schreiben, wenn das Unternehmen dies ablehnt und auch auf seiner Karriere Seite kundtut.
Zum Beispiel ein Bewerbungsvideo, eine gezielt für die Bewerbung programmierte Website, handwerkliche Bewerbung (es gab schon auf Klopapierrollen und Lego-Männchen).
Primär in der Kreativ- und Werbebranche positiv. Für konservative Berufe sind die traditionellen Bewerbungsformen angemessener.

Die anonyme Bewerbung


  • Name, Alter, Geschlecht, Familienstand und Nationalität sowie Bewerbungsfoto werden weggelassen
  • Idee: Reine Fakten sollten für sich sprechen (fachliche Qualifikation)
  • Hintergrund: AGG, Allgemeines Gleichstellungsgesetz
  • erst nach der Einladung zum Vorstellungsgespräch versandt, erhält der Personalverantwortliche umfassende Informationen zur Person.
  • In den USA und GB die Norm, in Deutschland noch nicht verbreitet – daher nur anonymisieren, wenn ausdrücklich vom Unternehmen gewünscht.

Versuche zeigten: Frauen und Bewerber mit Migrationshintergrund profitierten davon.


Die passive Bewerbung


Bewerbungsformen über digitale Kanäle, Jobbörsen oder Berufsnetzwerke (Xing, LinkedIn etc.) in denen Sie Ihren Lebenslauf hochladen können und sich finden lassen.
Diese Form ist nicht als Hauptweg der Berufssuche geeignet, da Sie hiermit nicht gezielt vorgehen können.
                                                                                   



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